Transsexuellen-Selbsthilfe-Flensburg
"Leben im falschen Geschlecht"
Bei Transsexuellen, bei Menschen, die "im falschen Geschlecht leben", weicht die Geschlechtidentität vom biologischen Geburtsgeschlecht ab.Sie wollen sozial als Angehörige des anderen Geschlechts anerkannt werden und streben nach einer Angleichung von Körper- und Selbstwahrnehmung.
Das heißt, sie versuchen Ihr Äußeres durch Kleidung und Verhalten an das andere Geschlecht anzupassen, um sich somit besser in die Rolle eines Mannes oder einer Frau versetzen zu können. Einige Menschen, die im falschen Körper leben, wünschen sich auch eine operative Angleichung, damit sie sich vollständig dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen können.
Aus Angst von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden und Freunde oder Familie zu verlieren, verbergen Transidenten häufig ihre Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken vor anderen und gehen dem Wunsch, durch Tragen von Kleidung dem gefühlten Geschlecht näher zu kommen, versteckt nach.
Das liegt sicherlich auch daran, dass die Akzeptanz dieser Gruppe in der Gesellschaft nicht besonders hoch ist. Kann eine Frau das Tragen männlicher Bekleidung noch mit praktischen Erwägungen begründen, so werden Männer, die Frauenkleidung tragen, häufig als abartig betitelt.
Die Selbsthilfegruppe "Leben im falschen Geschlecht" richtet sich an Betroffene, die sich über ihre Situation austauschen und sich gegenseitige Unterstützung bei Problemen geben möchten.

unser Flyer steht als pdf-Dokument zum Download bereit
Weiterhin sollen auch Personen angesprochen werden, die zwar nicht darunter leiden, dass sie im falschen Geschlecht leben, sondern die Grenzgebiete zwischen männlich und weiblich ausleben wollen und dazu stehen.
Es geht darum, sich gegenseitig zu bestärken und zu zeigen "Wir sind eine Gruppe, wir sind nicht allein; wir wollen uns nicht verstecken, sondern der Öffentlichkeit zeigen: es gibt uns!"
Die Gruppe hält regelmäßige Treffen ab, will sich gegenseitig stützen und nach Kräften beraten. Wir treffen uns einmal im Monat; in der Regel
in der SPEICHERLINIE 34
18-20 Uhr
Aktuelle Termine und Änderungen im Terminplan können per Email erfragt werden: info@transsexuellen-selbsthilfe-flensburg.de .
Anmeldung und Informationen über KIBIS, die Selbsthilfekontaktstelle,
Tel. 0461-5032618.
Blog: Lisa-Marie auf ihrem Weg zur Frau - vom Beginn der Hormongabe
Andere Themen/Linktipps:
Macht alle mit - macht Gegenwind! SOS - Soziales darf nicht untergehen!
Unter diesem Motto startet der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein eine Kampagne gegen die durch die Landesregierung geplanten massiven Einschnitte in das soziale Netz unseres Landes.
Von erheblichen Kürzungen bedroht sind:
- Selbsthilfegruppen
- Selbsthilfe-Kontaktstellen
- Beratungsstellen für Suchterkrankte
- egegnungsstätten und Beratungsstellen für psychisch Kranke
- Ehrenamtliches Engagement
- Freiwilligenarbeit
- Mädchentreffs
- Frauenhäuser und Notrufe
- Hilfen für Flüchtlinge und Migranten
- Beratungsstellen "Frau und Beruf"
- Familienbildungsstätten
- blinde Menschen
- Eltern von Kindergartenkindern
Begutachtungsanleitung Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualität
Kurzinformation:
Der Begriff "Transsexualität" steht für eine "Geschlechtsidentitätsstörung" und ist u.a. gekennzeichnet durch die dauerhafte Gewissheit, sich dem biologisch anderen Geschlecht zugehörig zu fühlen. Seit 1980 können nach dem "Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz - TSG)" auf Antrag die Vornamen einer Person auf Grund ihrer transsexuellen Prägung von einem Gericht geändert werden. Das TSG regelt allerdings nur die Änderung des Vornamens und des Personenstandes bei Transsexualität, nicht jedoch Fragen der medizinischen Behandlung.
Aus dem Leidensdruck der betroffenen Personen ergibt sich häufig auch der Wunsch zur Durchführung medizinischer, geschlechtsangleichender Maßnahmen. Die Rechtsprechung hat in den letzten Jahrzehnten den Rahmen umrissen, in dem die gesetzliche Krankenversicherung für solche Maßnahmen leistungszuständig ist.
Begutachtungen zu medizinischen Fragestellungen der Transsexualität werden von den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung (MDK) durchgeführt, um den Krankenkassen Entscheidungen zu beantragten medizinischen Leistungen zu ermöglichen. Die Begutachtungen beziehen sich dabei auf die Notwendigkeit verschiedenster Maßnahmen wie Hormonersatztherapie, Epilation (Haarentfernung), genitalangleichende Operationen, Brustchirurgie, Stimmlagen- und Kehlkopfkorrekturen, Hilfsmittelversorgungen u.a.
Quelle: Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) => http://www.mds-ev.org/
26.06.2009 - MDS/ste,ko
gedanklicher Austausch im Crossdresser-Forum
Hier direkt Bereich TRANSSEXUALITÄT

