Transsexuellen-Selbsthilfe-Flensburg
eine Selbsthilfegruppe für transsexuelle/transidentische und intersexuelle Menschen, Crossdresser, Angehörige

Du gehörst dazu - oder Du weißt (noch) nicht so genau, wer und was Du bist (vielleicht willst oder musst Du das auch gar nicht wissen?).
Jedenfalls bist Du in unserer "bunten Gruppe" herzlich willkommen und wir freuen uns auf Dich!

Das nächste Treffen:

am 09.12.2016 ab 18 Uhr
Neue Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte vorher möglichst per Mail.

Wir lassen euch mit euren Fragen nicht im Regen stehen!

Regenschirm Regenbogen

Transsexualität – Transidentität – Intersexualität

Eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die trans-oder intersexuell sind oder die "üblichen Geschlechter-Rollen" nicht leben können oder wollen. Wir wenden uns an transsexuelle Menschen, die sich im (zugewiesenen) Geburtsgeschlecht so unwohl fühlen, dass sie sich auf den Weg „ins andere Geschlecht“ machen, an intersexuelle Menschen, die in beiden Geschlechtern oder zwischen den Geschlechtern leben und an PartnerInnen und Angehörige dieser Gruppen.
Gern sprechen wir auch Menschen an, die auf der Suche nach ihrem  ICH und der eigenen Geschlechter-Rolle sind. Wir versuchen, ohne Schubladen auszukommen!

"Selbsthilfegruppe" beschreibt unsere Gruppe nur unzureichend; denn Transsexuelle, Intersexuelle und Menschen, die sich nicht an Geschlechter-Rollen gebunden fühlen, sind nicht krank!
Wir helfen uns jedoch mit einem vertrauensvollen Informationsaustausch und sind füreinander da!
Erfahrungen mit Krankenkassen, Ärzten, Psychologen, Gutachtern, Behörden, Arbeitgebern und Institutionen geben wir gern weiter.

Treffen: jeden 2. Freitag im Monat im Naturkindergarten Engelsby

Kontakt über
Email: info@transsexuellen-selbsthilfe-flensburg.de

Bei Transsexuellen, bei Menschen, die "im falschen Geschlecht leben", weicht das Geschlecht vom (zugeordneten) biologischen Geburtsgeschlecht ab.
Sie wollen sozial als Angehörige des eigenen Geschlechts anerkannt werden und streben nach einer Angleichung von Körper- und Selbstwahrnehmung.
Das heißt, sie versuchen Ihr Äußeres durch Kleidung und Verhalten an das andere Geschlecht anzupassen, um sich somit besser in die Rolle eines Mannes oder einer Frau versetzen zu können. Einige Menschen, die "im falschen Körper" leben, wünschen sich eine operative Angleichung, damit sie sich vollständig dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen können.
Viele von "uns" wissen (noch) nicht, was mit ihnen ist, haben nur das Gefühlt: "mit mir stimmt etwas nicht!"
Das Gefühl trügt; jede(r) stimmt!
... ganz egal, ob ich mich als (scheinbar) geborene Frau den Männern zuordnen würde, ich als Frau leben möchte, auch wenn ich scheinbar als Mann geboren wurde - oder wenn ich einfach nur gerne die Kleidung des anderen Geschlechtes trage.
Für einen selbst ist das machnmal schon schwer genug; doch auch die Angehörigen sind davon betroffen. Ein Outing sollte gut überlegt sein. Darüber und über viele andere Themen sprechen wir in unserer Transsexuellen-Selbsthilfegruppe in Flensburg.

AKTUELL:

Das nächste Treffen:

am 09.12.2016 ab 18 Uhr
Neue Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte vorher möglichst per Mail.

Wir tagen in der Regel im
ADS-Naturkindergarten Engelsby
Engelsbyer Straße 139
24943 Flensburg

Das letzte Treffen war am 11.11.2016
Fragen/Anmeldungen bitte per
Email: info@transsexuellen-selbsthilfe-flensburg.de

Beratung "zwischen den Gruppentreffen"

Einige unserer GruppenteilnehmerInnen haben auf einem der letzten Treffen signalisiert, dass sie bei Bedarf auch "zwischen den Gruppenterminen" für Gespräche zur Verfügung stehen.
Falls jemand Fragen hat oder in einer Angelegenheit nicht weiterkommt, dann bitten wir um eine Email und werden uns kurzfristig melden, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.


„Selbsthilfe ist Lebenshilfe“

So lautet das Thema der Gesundheitswoche, die vom 18.4. bis 22.4. in
Flensburg im Gesundheitshaus (Norderstraße 58-60) stattfand.
Die Auftaktveranstaltung wird am Montag, 18.4. um 18 Uhr sein.

Auch unsere Gruppe, die sich u.a. mit  Trans- und  Intersexualität beschäftigt, war dabei!
Themen zur Geschlechtervielfalt spielen für uns eine große Rolle. Wir treffen uns monatlich zu offenen Gesprächen über individuelle Lebenswege, Wünsche, Erfahrungen sowie  medizinische und gesellschaftliche Herausforderungen. Auch partnerschaftliche und familienrelevante Aspekte kommen nicht zu kurz.
Immer wieder machen wir die Erfahrung:  viele Menschen wissen (zu) wenig über Trans- und Intersexualität oder haben falsche Vorstellungen von diesen Themen.
Wir  stellten unsere Gruppe im Rahmen der Gesundheitswoche vor am Donnerstag, 21.4. ab 18 Uhr.

Flyer Gesundheitswoche (pdf)

"Unisex-Toiletten im Eingangsbereich der Fördeland-Therme Glücksburg

ja, es lohnt sich, kooperativ und freundlich mit den Menschen umzugehen, wenn "WIR" ein Anliegen haben - und es lohnt sich, "am Ball zu bleiben".
Ich war - und bin - (schon länger) in Kontakt mit der Verantwortlichen des Schwimmbades wegen der "Umkleide- und Duschfrage".
Diese konnte "ziemlich befriedigend" geklärt werden, indem wir die Familienumkleidekabine und Dusche nutzten (in Absprache mit dem Schwimmbadbetreiber).
Wenn es mal Probleme gab, dann lagen die an anderen Schwimmbadbesuchern, die auch Anspruch auf die Familienumkleidekabine erhoben und in einem Fall meinten (schon recht laut wurden); "Sie sind überhaupt keine (richtige) Familie!"
Gut - an der Umkleide-Situation kann sicherlich noch gearbeitet werden

Heute erhielt ich die überraschende Mitteilung, dass es im Eingangsbereich der Fördeland-Therme nun "UNISEX-TOILETTEN" gibt,
- und den freundlichen Hinweis: "... Sie wissen ja, auch Kleinigkeiten können manchmal eine große Wirkung haben".

Das finde ich richtig nett


Impressum

Der letzte Selbsthilfetag im Fördepark unter Beteiligung der Trans*- und Inter*gruppe Flensburg:
5.9.2015: "Selbsthilfe einen Rahmen geben".

Wir machten auch hier mit: 

18. Flensburger Selbsthilfetag „Selbsthilfe macht selbstbewusst“
Am Samstag, 06. Sept. 2014 fand von 13.00-17.00 Uhr der 18. Flensburger Selbsthilfetag im Flensburger Fördepark statt.


Im Fördepark

„Warum machst Du das?“ wurde ich gefragt – und im Nachsatz: „meinst Du nicht, dass wir uns ausstellen, wenn wir hier sitzen?“
Ja, warum mache ich das, warum sitze ich an einem Samstagnachmittag im Fördepark - zusammen mit den anderen Selbsthilfegruppen? Ich habe Info-Material dabei und warte auf „Kundschaft“. Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen. Ich sitze heute „auf der anderen Seite“ und habe Muße, die vorbeieilenden Einkäuferinnen und Einkäufer zu beobachten. „Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig!“ fällt mir wieder ein, aber warum? Was und wen kann ich erreichen? Wem bringt meine Anwesenheit einen gewissen Nutzen?
„Unserer Gruppe“, könnte ich sagen. Durch mein hoffentlich freundliches Auftreten habe ich vielleicht Werbung für unsere Gruppe gemacht, konnte mögliche Interessentinnen/Interessenten gewinnen. „Die Gemeinschaft“ – fällt mir auch noch ein. Ich habe die Gemeinschaft der vertretenen Selbsthilfegruppen (hoffentlich) durch meine Anwesenheit gestärkt. Ich hatte wiederum eine sehr herzliche Nachbarschaft mit der norddeutschen ATAXIE-Gruppe und der Dialysepatientengruppe. Ein „wir-gehören-dazu-Gefühl“ hatte ich. Zwar fühle ich mich nicht krank, aber wie die anderen vertretenen Gruppen sind doch auch „wir“ (trans- und intersexuelle Menschen, Crossdresser) von Ausgrenzung und mindestens „Skepsis“ betroffen, wenn wir uns in der Öffentlichkeit bewegen.
Ja, ich stelle mich aus. Menschreihe strömen vorbei – dem Wochenendeinkauf entgegen. Die Menschen gucken, einige lächeln vielleicht auch über meine ausgehängten Plakate. Eines wirbt mit dem Satz: „keine Angst – Transsexualität ist nicht ansteckend!“ Ein anderes fragt: „wozu brauchen wir überhaupt eine Einteilung in MANN und FRAU? Ich sitze auf dem Präsentierteller, bin Ausstellungsobjekt. Ich bin „so eine(r)“. Ich habe es sogar auf Flyern und auf den Plakaten stehen: Transsexuellen Selbsthilfegruppe Flensburg. Da kommt kein Zweifel auf. Ich bin kein Besucher, der sich um den Stand des Freundeskreises der Suchtkranken herumschleicht, um vielleicht mit den Worten „bitte einen Luftballon für meinen Enkel“ auch noch einen Gruppenflyer mitzunehmen.
Mich sprechen an diesem Tag etliche Menschen an – manche aus einem „anderen Leben“, kennen mich z.B. aus der Schule unserer Kinder, als Kunde oder Lieferant. Manche tun sich schwer damit, aber versuchen zu verstehen, für was ich mich da ausstelle. „Wir kannten mal einen, der war homosexuell“, höre ich – und „ist „das“ so ähnlich?“ Nein, es ist nicht so ähnlich; es sei denn… Ich versuche, schlüssige Erklärungen zu geben.
Ich freue mich über die Offenheit vieler Besucher, freue mich über Fragen und angeregte Diskussionen. Auch pädagogisch Interessierte melden sich. Wir sind uns einig: in den Schulen muss noch viel getan werden. Es mangelt an Aufklärung über Trans- und Intersexualität, über Leben „zwischen den Geschlechtern in beiden Geschlechtern“ und Homosexualität. Ängstliche Eltern fragen: „müssen wir denn jetzt alle schwul oder lesbisch werden? Fehlt mir etwas, wenn ich „nicht einmal bi bin?“ Nein, es geht nicht um „Umerziehung“; es geht darum, dass auch Menschen, die anders sind – und hier treffe ich mich wieder mit den anderen Selbsthilfegruppen – ohne Diskriminierung und Gewalt, ja angstfrei leben können!
Ja, das „sich ausstellen“ hat sich gelohnt – schon bei der Ankunft wurde ich fröhlich von einer Ladeninhaberin begrüßt: „Da sind Sie ja endlich; ich habe schon auf Sie gewartet und mich gefragt,
ob Sie auch dieses Jahr wieder dabei sind (ich war aber sehr zeitig)“. Es war eine richtig freudige Begrüßung und eine guter Beginn des Selbsthilfetages!




Es geht auch anders: Trans* in Österreich - die Broschüre "Transidentitäten" (pdf)

http://www.wien.gv.at/queerwien/pdf/broschuere-transidentitaeten.pdf




Vor einiger Zeit gab es einen interessanten SPON-Artikel, der die Arbeit der
Selbsthilfegruppen würdigt:

Selbsthilfegruppen: Gut, dass wir mal darüber sprechen


Rückblick:
Gruppe "Transgender" (Transsexuellen-Selbsthilfe-Flensburg)
auch auf dem Selbsthilfetag 2012 in
Flensburg im Fördepark

Ja, heute saß ich wieder mal auf der anderen Seite. Ich hatte einen Schreibtisch und einen
bequemen Klappstuhl mit Polster...
... und konnte die Leute beobachten, die an mir vorüberzogen, um ihren
Wochenend-Einkauf zu erledigen.
Ich war dabei, um unsere flensburger Gruppe "Transgender" zu vertreten.
Ich habe es nicht bereut. Ich habe viele angenehme Gespräche geführt.
Natürlich liefen da nicht BETROFFENE zu Hunderten rum und sprachen mich an,
aber ich konnte sicherlich vor allen anderen Gruppen - und vor dem allgemeinen
Publikum zeigen: Wir gehören dazu!

Selbsthilfetag 2012

Ich hatte sehr nette Standnachbarn, saß z. B. Rücken an Rücken mit Marita von der
ATAXIE-Gruppe: http://www.ataxie.de/
Was ich besonders nett und rührend fand: eine Dame aus den Reihen der
Selbsthilfegruppen hatte für mich wieder Zeitungsartikel ausgeschnitten
und gesammelt, auch einen über Rieke Mart, eine Fischerin, die mal Fischer
war in Eckernförde.
Man sieht, auch hier auf dem flachen Land (und auf See) gibt es so etwas wie uns.
Natürlich wäre heute auch ein schöner Strandtag gewesen, aber ich denke,
die Stunden im Fördepark waren keine Verschwendung!

ENDE AKTUELL

Aus Angst von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden und Freunde oder Familie zu verlieren, verbergen Transidenten häufig ihre Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken vor anderen und gehen dem Wunsch, durch Tragen von Kleidung dem gefühlten Geschlecht näher zu kommen, versteckt nach.
Das liegt sicherlich auch daran, dass die Akzeptanz dieser Gruppe in der Gesellschaft nicht besonders hoch ist. Kann eine Frau das Tragen männlicher Bekleidung noch mit praktischen Erwägungen begründen, so werden Männer, die Frauenkleidung tragen, häufig als abartig betitelt.

Die Selbsthilfegruppe "Leben im falschen Geschlecht" richtet sich an Betroffene, die sich über ihre Situation austauschen und sich gegenseitige Unterstützung bei Problemen geben möchten.

Gruppenflyer
GRUPPENFLYER
unser Flyer steht als pdf-Dokument zum Download bereit

Weiterhin sollen auch Personen angesprochen werden, die zwar nicht darunter leiden, dass sie im falschen Geschlecht leben, sondern die Grenzgebiete zwischen männlich und weiblich ausleben wollen und dazu stehen.

Es geht darum, sich gegenseitig zu bestärken und zu zeigen "Wir sind eine Gruppe, wir sind nicht allein; wir wollen uns nicht verstecken, sondern der Öffentlichkeit zeigen: es gibt uns!"



Begutachtungsanleitung Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualität

Kurzinformation:

Der Begriff "Transsexualität" steht für eine "Geschlechtsidentitätsstörung" und ist u.a. gekennzeichnet durch die dauerhafte Gewissheit, sich dem biologisch anderen Geschlecht zugehörig zu fühlen. Seit 1980 können nach dem "Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz - TSG)" auf Antrag die Vornamen einer Person auf Grund ihrer transsexuellen Prägung von einem Gericht geändert werden. Das TSG regelt allerdings nur die Änderung des Vornamens und des Personenstandes bei Transsexualität, nicht jedoch Fragen der medizinischen Behandlung.

Aus dem Leidensdruck der betroffenen Personen ergibt sich häufig auch der Wunsch zur Durchführung medizinischer, geschlechtsangleichender Maßnahmen. Die Rechtsprechung hat in den letzten Jahrzehnten den Rahmen umrissen, in dem die gesetzliche Krankenversicherung für solche Maßnahmen leistungszuständig ist.

Begutachtungen zu medizinischen Fragestellungen der Transsexualität werden von den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung (MDK) durchgeführt, um den Krankenkassen Entscheidungen zu beantragten medizinischen Leistungen zu ermöglichen. Die Begutachtungen beziehen sich dabei auf die Notwendigkeit verschiedenster Maßnahmen wie Hormonersatztherapie, Epilation (Haarentfernung), genitalangleichende Operationen, Brustchirurgie, Stimmlagen- und Kehlkopfkorrekturen, Hilfsmittelversorgungen u.a.

Quelle: Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) => http://www.mds-ev.org/

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